Silikon-Heizmatten
Heizmatten – Aufbau
Eine Silikon-Heizmatte besteht aus einem Heizleiter, der mit hochwertigem, feuchtigkeitsbeständigem Silikon ummantelt ist. Die bei der Herstellung verwendete Schicht aus feuchtigkeitsbeständigem Silikon verleiht der Heizmatte ihre Flexibilität.
Eine Seite der Matte ist selbstklebend, sodass sich das Produkt leicht an die Oberfläche anpassen lässt, zum Beispiel an einen Bain-Marie-Behälter. Durch das Aufkleben liegt die Matte perfekt an der Oberfläche an und gibt die Wärme sehr gut ab.
Silikon-Heizmatten werden elektrisch betrieben. Dank ihrer Flexibilität geben sie die Wärme effizient an glatte Oberflächen ab.
Silikon-Heizmatte – Spannung
Bei Produkten dieser Art wird die Standardspannung von 230 V verwendet. Dadurch lassen sich Silikon-Heizmatten problemlos an jedem Ort montieren.
Silikon-Heizmatte – Montage
Die Montage einer Heizmatte ist einfach. Heizmatten sind in einer Ausführung mit Klebeschicht erhältlich, was die Montage am Bain-Marie erleichtert. Standardgrößen von Bain-Marie-Becken sind z. B. GN 2/1, GN 1/1, GN 1/2 usw., für die passende Heizmatten gewählt werden müssen. Silikon-Heizmatten können auch in Sondermaßen gefertigt werden.
GN – was bedeutet das?
GN, also Gastro Norm, bezeichnet die Standardgrößen von Behältern und Becken in der Gastronomie. So hat beispielsweise die Größe GN 1/1 die Maße 530 × 325 mm.
Die Heizmatte lässt sich unabhängig von seiner Form leicht an den Bain-Marie-Behälter anpassen. Selbst abgerundete Seiten von Bain-Maries stellen bei der Montage kein Hindernis dar, da Silikon-Heizmatten sehr flexibel sind.
Silikonmatten – Anwendung
Silikon-Heizmatten werden vor allem in Ausgabetheken der Gastronomie eingesetzt. Sie sorgen dafür, dass die Speisen in den Bain-Maries ständig warm bleiben. Genau das ist die Aufgabe der Heizmatten: kontinuierlich zu heizen und eine bestimmte Temperatur zu halten. Je nach Modell verfügen die Matten über unterschiedliche Heizleistungen. Die maximale Betriebstemperatur hängt eng mit den für die Herstellung verwendeten Materialien zusammen.
Erhältlich sind Modelle ohne Thermostat und mit Thermostat. Ein eingebauter Thermostat ermöglicht eine einfache Temperaturregelung, ohne dass Messsysteme installiert werden müssen. Je nach den zu erwärmenden Speisen und den Anforderungen lassen sich Heizmatten mit passender Leistung wählen.
Heizmatten setzen wir auch als Heizer für andere Geräte ein, zum Beispiel als Fassheizung. Dank der selbstklebenden Oberfläche lassen sie sich auf Produkten mit glatten Oberflächen anbringen, wobei die Wärmeübertragung weiterhin auf hohem Niveau bleibt.
Silikonmatte – Ausführung mit Öffnung
Eine Heizmatte mit Öffnung für den Ablauf ermöglicht es, die Heizfläche für anspruchsvollere Anwender zu vergrößern. Für die Herstellung der Matte wird Silikon verwendet, wodurch die Heizleiter gut isoliert sind. Dadurch ist die Temperatur höher, und die gesamte Heizmatte arbeitet sehr effizient.
Heizmatten – Fußbodenheizung
Heizmatten werden auch im Bauwesen eingesetzt. Sie unterscheiden sich in Größe, Aufbau und Material. Häufig dient eine Heizmatte als Fußbodenheizung (ähnlich werden auch Heizkabel eingesetzt). Das sind zum Beispiel Heizmatten aus Glasfaser. Das Kabel hat eine PVC-Isolierung mit hoher Temperaturbeständigkeit.
Als zusätzliche Ausrüstung kommen ein Regler für die Fußbodenheizung sowie ein Bedienpanel für diesen Regler zum Einsatz. Damit lässt sich die Temperatur einfach überwachen und steuern. Die Temperatur zu messen, sie leicht zu ändern und an die jeweiligen Bedingungen anzupassen, ist sehr komfortabel – deshalb lohnt sich die Installation eines Bodenfühlers.
Vorteile der Fußbodenheizung
Ein großer Vorteil der Fußbodenheizung ist ihre Effizienz: Sie kann als eigenständige Hauptheizung dienen, ohne dass in den Räumen eine zusätzliche Heizung erforderlich ist. Eine Fußbodenheizung ist mit jeder Art von Bodenbelag kompatibel. Es gibt sogar spezielle Heizmatten für Laminat und Fliesen.
Die einfache Regelung und Anpassung der Temperatur mit einem Bodenfühler ermöglicht ein zeitgesteuertes Heizprogramm, was für Komfort und Zufriedenheit der Nutzer sorgt und die Betriebskosten optimiert.
Den Boden richtig dämmen
Ein wichtiger Faktor für die Funktion einer Fußbodenheizung ist die Dämmung. Sie muss so ausgeführt sein, dass keine Wärme aus dem Raum entweicht, etwa ins Erdreich. Eine fehlende oder schlecht ausgeführte Bodendämmung führt zu Wärmeverlusten und damit zu höheren Betriebskosten. Eine gute Dämmung erleichtert dagegen das Halten der optimalen Temperatur im Bad, im Wohnraum und in jedem anderen Raum mit Fußbodenheizung.
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